Leseprobe

Da meine Facebook-Seite vor einiger Zeit die 50-Likes-Marke überschritten hat, poste ich nun auch an dieser Stelle eine erste Leseprobe. Dies sind – nach aktuellem Stand – die ersten 100 Wörter meines in der Entstehung begriffenen Romans:

„Die Sonne stand fast im Zenit und das Land erstreckte sich weit unter ihnen wie ein smaragdgrünes Schiff inmitten des tiefblauen Ozeans. Erschöpft glitt der Weißgehörnte dahin und sog die klare, kalte Luft durch seine geblähten Nüstern in seinen mächtigen Brustkorb. An den Rändern seiner vor Ermüdung schmerzenden Schwingen tanzten kleine Eiskristalle. Der Schwarze schlug mit schweren Lidern neben ihm noch einige halbherzige Kapriolen, verwirbelte kleinere Wolken und verlor anschließend an Höhe. Auch der Weißgehörnte drehte bei und die beiden trudelten umeinander her, sich stetig der Wasseroberfläche nähernd.

Von der steilen Küste aus hätte man sie für Raubvögel halten können…“

 

PS: Wer meinen Blogbeitrag über meine Überlegungen zum Prolog gelesen hat, mag sich nun wundern… oder einfach zur Kenntnis nehmen, dass ich das ursprünglich geplante „Kopfkissengespräch“ nun doch nicht im Prolog, sondern im ersten regulären Kapitel verortet habe. Mehr dazu vielleicht bald in einer zweiten Leseprobe oder einem ausführlicheren Bericht zum aktuellen Stand…

Charakter-Casting

Leider ist als Vollzeitmutter einer sehr lebhaften Zweijährigen meine Arbeitszeit extrem begrenzt. Der Arbeit an meinem Projekt kann ich mich eigentlich nur widmen, wenn sie am Abend bereits schläft. Dennoch sammle ich natürlich auch im Laufe des Tages Ideen, die ich mir, wenn möglich, auch beispielsweise mittels entsprechender Tools auf meinem Smartphone notiere. Nun habe ich eine weitere Nebenbeschäftigung entdeckt, auf die ich im Blog des Thrillerautors Marcus Johanus aufmerksam geworden bin: das Charakter-Casting!

Im Gegensatz zu Autoren, die ihre Figuren vollständig selbst entwerfen, habe ich den Vor- und Nachteil, dass meine Figuren in unterschiedlichem Maß durch meine Vorlage vorgegeben sind. Weiterlesen

Und so beginnt es…

In diesem ersten Blogpost möchte ich einen ersten Einblick in die Arbeit an meinem neuen Projekt – der literarischen Bearbeitung der Táin Bó Cuailnge – geben. Und weil es so furchtbar naheliegend ist – schließlich ist es der erste Post und der erste Arbeitsbericht – widme ich mich auch gleich mal dem Prolog.

In den überlieferten Manuskripten werden der Táin Bó Cuailnge meist mehrere so genannte rémscéla, Vorgeschichten, vorangestellt. Weiterlesen