Leseprobe

Da meine Facebook-Seite vor einiger Zeit die 50-Likes-Marke überschritten hat, poste ich nun auch an dieser Stelle eine erste Leseprobe. Dies sind – nach aktuellem Stand – die ersten 100 Wörter meines in der Entstehung begriffenen Romans:

„Die Sonne stand fast im Zenit und das Land erstreckte sich weit unter ihnen wie ein smaragdgrünes Schiff inmitten des tiefblauen Ozeans. Erschöpft glitt der Weißgehörnte dahin und sog die klare, kalte Luft durch seine geblähten Nüstern in seinen mächtigen Brustkorb. An den Rändern seiner vor Ermüdung schmerzenden Schwingen tanzten kleine Eiskristalle. Der Schwarze schlug mit schweren Lidern neben ihm noch einige halbherzige Kapriolen, verwirbelte kleinere Wolken und verlor anschließend an Höhe. Auch der Weißgehörnte drehte bei und die beiden trudelten umeinander her, sich stetig der Wasseroberfläche nähernd.

Von der steilen Küste aus hätte man sie für Raubvögel halten können…“

 

PS: Wer meinen Blogbeitrag über meine Überlegungen zum Prolog gelesen hat, mag sich nun wundern… oder einfach zur Kenntnis nehmen, dass ich das ursprünglich geplante „Kopfkissengespräch“ nun doch nicht im Prolog, sondern im ersten regulären Kapitel verortet habe. Mehr dazu vielleicht bald in einer zweiten Leseprobe oder einem ausführlicheren Bericht zum aktuellen Stand…

Und so beginnt es…

In diesem ersten Blogpost möchte ich einen ersten Einblick in die Arbeit an meinem neuen Projekt – der literarischen Bearbeitung der Táin Bó Cuailnge – geben. Und weil es so furchtbar naheliegend ist – schließlich ist es der erste Post und der erste Arbeitsbericht – widme ich mich auch gleich mal dem Prolog.

In den überlieferten Manuskripten werden der Táin Bó Cuailnge meist mehrere so genannte rémscéla, Vorgeschichten, vorangestellt. Weiterlesen