Mein Buchprojekt

Irland zur Zeit um Christi Geburt: Im nordwestlichen Königreich Connacht mündet ein scheinbar harmloser Streit zwischen der stolzen Königin Medb und ihrem Gemahl Ailill um einen besonders stattlichen Bullen in einen schicksalhaften Krieg zwischen Connacht und dem Nachbarkönigreich Ulster. Der Ausgang dieses verhängnisvollen Konflikts aber lastet allein auf den Schultern des jungen Ulsterkriegers Cú Chulainn, der nicht nur Königin Medbs beeindruckender Streitmacht, sondern auch der dämonischen Kriegsgöttin Morrígain selbst gegenübertreten muss…

 

Der Roman ist eine Neuinterpretation der hierzulande wenig bekannten irischen Erzählung “Táin Bó Cuailnge” (Der Rinderraub von Cooley). Sie bildet das Herzstück des so genannten Ulsterzyklus, eines Sagenkreises rund um das Königreich Ulster, seinen mythischen König Conchobar und seine Krieger. Die in mittelalterlichen Handschriften in keltischer Sprache überlieferten Texte gehen höchstwahrscheinlich auf eine wesentlich ältere, mündliche Erzähltradition zurück.

 

Nachdem ich zehn Jahre als Kulturvermittlerin in verschiedenen Museen tätig war, ist es für mich als studierte Archäologin und Keltologin nun an der Zeit, meine Aufmerksamkeit wieder der keltischen Literatur zuzuwenden. So reifte die Idee, mich an einer Bearbeitung ausgewählter Geschichten zu versuchen, die zwar die charakteristischen Motive der auf den modernen Leser meist sehr befremdlich wirkenden ursprünglichen Texte bewahrt, diese aber zu einer zusammenhängenden Erzählung verschmelzen lässt und den Leser in die phantastische Welt der mittelalterlichen keltischen Sagen eintauchen lässt… in eine Zeit der Krieger und Könige, der Zauberer und Feenwesen, der alten Götter und Dämonen!
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